Vereinssatzung

In unserer Vereinssatzung erfahren Sie alles Wesentliche zu unserem Verein. Informieren Sie sich hier über die Gründe und den Zweck unserer Gemeinschaft.

 

Vereinssatzung (in der Fassung vom 10.03.1982, zuletzt geändert am 15.03.2008)
 
§ 1 Name und Sitz des Vereins


Der Verein trägt den Namen "Volleyballspielgemeinschaft Gündelbach". Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Vaihingen an der Enz eingetragen und hat seinen Sitz in 71665 Vaihingen, Stadtteil Gündelbach. Die Vereinsfarben sind weiß und rot.


§ 2 Geschäftsjahr


Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 3 Vereinszweck


Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er fördert vor allem die Gesundheit der Mitglieder durch Pflege des Volleyballsports, der Geselligkeit und der Kameradschaft. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Vertragsauflösung erhalten Mitglieder für ihre Mitgliedschaft weder eine Entschädigung noch haben sie irgend einen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Parteipolitische, konfessionelle und rassische Ziele dürfen innerhalb des Vereins nicht verfolgt werden.
§ 4  Zugehörigkeit zum Württembergischen Landessportbund e.V.
Der Verein will die Mitgliedschaft im Württembergischen Landessportbund e.V. (WLSB) erwerben und beibehalten. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als für sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des WLSB und der Mitgliedsverbände des WLSB, deren Sportarten im Verein betrieben werden.


§ 5 Mitgliedschaft


I. Erwerb der Mitgliedschaft
1a) Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, welche das 18. Lebensjahr vollendet hat.
1b) Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Beschluss des Vereinsvorstandes, vorausgesetzt, der Aufnahmeantrag liegt schriftlich vor. Der Beschluss des Vereinsvorstandes ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Beschließt der Vorstand die Aufnahme des Mitglieds, so ist unabhängig vom Zeitpunkt der aktuelle Jahresbeitrag zu entrichten. Eine Aufnahmegebühr entsteht nicht.
1c) Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Hauptversammlung ernannt und sind von diesem Zeitpunkt an beitragsfrei.
2) Personen im Alter von 14 bis 18 Jahren gelten als Jugendliche, unter 14 Jahren als Kinder. Sie werden in der Jugend- und Kinderabteilung zusammengefaßt. Ihre Aufnahme erfolgt ebenfalls durch Beschluß des Vorstandes, wenn der Antrag von einem Erziehungsberechtigten schriftlich gestellt worden ist. Im übrigen gelten die Bestimmungen der Ziffer 1 b) sinngemäß.
Jugendliche ab dem vollendeten 16. Lebensjahr haben aktives Stimmrecht.
3) Mit der Aufnahme verpflichtet sich das Mitglied zur Förderung des Vereinszwecks und unterwirft sich den Satzungen und Ordnungen des Vereins.
4) Die Mitgliedschaft oder der Erwerb der Mitgliedschaft in einem anderen Volleyball-Verein ist dem Vorstand auf dessen Verlangen bekanntzugeben.


II. Verlust der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt
a) mit dem Tod des Mitgliedes.
b) durch freiwilligen Austritt, der gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt werden muß. Er ist nur zum Ende des Kalenderjahres möglich. Diese Erklärung muß bis spätestens 15.12. des laufenden Jahres beim Vorstand vorliegen.
c) durch Ausschluss aus dem Verein. Ein Ausschluss kann nur durch den Vorstand beschlossen werden und ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es
1. mit dem Mitgliedsbeitrag - trotz schriftlicher Mahnung - ein Jahr in Verzug geraten ist;
2. grob gegen die Satzungen des Vereins oder der Verbände gemäß § 4 verstößt;
3. durch sein Verhalten das Ansehen des Vereins oder der Verbände gemäß § 4 schädigt.
Vor dem Ausschluss in den Fällen der Ziffern 2 und 3 ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen innerhalb zwei Wochen gegenüber dem Vorstand ein Berufungsrecht an die nächst folgende Hauptversammlung zu, zu der er schriftlich einzuladen ist. Auf dieser ist ihm Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Bestätigt die Hauptversammlung den Ausschlussbeschluss, ist dieser endgültig; bestätigt sie ihn nicht, so gilt er als aufgehoben. Bis zur Rechtskraft des Ausschlusses ruhen die Rechte des Mitgliedes.
Für Kinder und Jugendliche gelten obige Bestimmungen sinngemäß. Entsprechende Erklärungen sind in diesen Fällen den Erziehungsberechtigten gegenüber abzugeben.


§ 6 Beiträge


Als Beiträge werden erhoben
 * der (regelmäßige) Jahresbeitrag.
Die Höhe der Beiträge setzt die Jahreshauptversammlung fest. Kindern und Jugendlichen sollen Ermäßigungen gewährt werden. Der Jahresbeiträge ist am 30.06. für das laufende Jahr fällig.
Bei den Beiträgen, die nicht spätestens 3 Monate nach Fälligkeit bezahlt sind, kann eine Mahngebühr erhoben werden. Ihre Höhe wird vom Vorstand festgelegt.
Mitglieder die sich für eine Abbuchung der Beiträge entschieden haben, wird eine Beitragsermäßigung von 10% gewährt. Entstehen in diesem Zusammenhang dem Verein Kosten (z.B. durch Rückbuchungen etc.) sind diese durch das Mitglied zu tragen, sofern diese durch Verschulden des Mitglieds zustande kommen.


§ 7 Die Hauptversammlung
I Die ordentliche Hauptversammlung
1. Im ersten Quartal jedes Kalenderjahres findet eine ordentliche Hauptversammlung statt. Der Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, beruft die Hauptversammlung durch Bekanntmachung im "Amtsblatt für die Große Kreisstadt Vaihingen an der Enz, Stadtteil Gündelbach" unter Wahrung einer Einladungsfrist von 14 Tagen ein. Zusätzlich ist die Hauptversammlung auf der Vereinshomepage bekannt zu machen.
2. Die Tagesordnung hat zu enthalten:
a) Bericht des/der Vorsitzenden
b) Bericht des/der Kassierers/in
c) Bericht der Kassenprüfer
d) Bericht der Abteilungsleiter
e) Entlastung des Vorstandes
f) Neuwahlen (nur alle zwei Jahre)
g) Beschlussfassung über Anträge
h) Verschiedenes
Zu jedem Tagesordnungspunkt muss eine Aussprache möglich sein.
3. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens 7 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich beim Vorsitzenden einzureichen. Über die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen, deren Anlass zwischen Antragsfrist und Hauptversammlung datieren muss, befindet die Hauptversammlung mit Mehrheit. Anträge zur Änderung der Satzung sind den Mitgliedern mit der Tagesordnung beziehungsweise unverzüglich nach Eingang im Wortlaut bekannt zu geben. Satzungsänderungsanträge können nicht als Dringlichkeitsanträge zugelassen werden.
4. Die Hauptversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder, wobei Enthaltungen nicht berücksichtigt werden. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen ordentlichen Mitglieder erforderlich. Kinder und Jugendliche - unter 16 Jahren - haben kein Stimmrecht. Satzungsänderungen, die eine Voraussetzung der Gemeinnützigkeit berühren sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.
5. Über den Verlauf der Hauptversammlung, insbesondere über die Wahlen und Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, welches der Schriftführer und der Vorsitzende oder sein Stellvertreter unterzeichnen. Das Protokoll wird den Mitgliedern auf der Vereinshomepage oder auf Anfrage zur Verfügung gestellt.


II Außerordentliche Hauptversammlung
Die außerordentliche Hauptversammlung findet statt:
1. wenn sie der Vorstand mit Rücksicht auf die Lage des Vereins oder auf außergewöhnliche Ereignisse für erforderlich hält;
2. im Falle von § 8 Ziffer 6;
3. wenn mindestens ein Viertel der ordentlichen Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Begründung fordert.
Die außerordentliche Hauptversammlung wird nach den Vorschriften von Absatz 1 Ziffer 1 einberufen.


§ 8 Der Vorstand


1. Der Vorstand besteht aus
a) dem (ersten) Vorsitzenden
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden
c) dem Abteilungsleiter Sportmanagement
d) dem Abteilungsleiter Veranstaltungsmanagement
e) dem Abteilungsleiter Wirtschaft und Finanzen / Kassier
f) dem Abteilungsleiter Marketing / Schriftführer
g) dem Abteilungsleiter Immo- und Sachverwaltung


2. Der Vorstand wird - bei den Buchstaben a bis g auf jeden Fall in Einzelwahl - von der ordentlichen Hauptversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bei der Wahl des Abteilungsleiters Sportmanagement ist eine Stellungnahme der jugendlichen Mitglieder einzuholen. Der Beirat soll auf ehemaligen ersten Vorsitzenden bestehen und wird vom aktuellen Vorstand bei Bedarf zur Mitarbeit eingeladen. Die Wahlen der Vorstandsmitglieder erfolgen geheim, sofern die Mitgliederversammlung nicht einstimmig ein anderes Verfahren beschließt. Erhält unter mehr als zwei Kandidaten keiner die Stimmen der absoluten Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder, so findet zwischen den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl eine Stichwahl statt. Gewählt ist danach der Bewerber mit der höheren Stimmenzahl.
3. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.
4. Der Vorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens.
5. Seine Beschlüsse faßt der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Vorstandsbeschlüsse ist ein Protokoll zu führen das der Schriftführer und der Vorsitzende oder sein Stellvertreter unterzeichnen.
6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus, so wird es durch Zuwahl des Vorstandes ersetzt. Bei Ausscheiden eines der beiden Vorsitzenden ist jedoch unverzüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen, die einen Nachfolger zu wählen hat. Die Nachwahl erstreckt sich bis zum Ende der Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.
7. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Sie sind berechtigt, je einzeln den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Dabei ist der Stellvertreter vereinsintern gehalten, seine Vertretungsbefugnis nur im Fall der Verhinderung des Vorsitzenden auszuüben.
8. Verantwortlichkeiten und Aufgabenverteilung regelt ein Geschäftsverteilungsplan. Dieser ist in seiner Fassung vom März 2008 in Anlage 1 zur Satzung beigefügt.

 


§ 9 Kassenprüfung
Die Hauptversammlung wählt aus ihrer Mitte zwei Kassenprüfer auf Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer sind nicht Mitglieder des Vorstandes. Ihnen obliegt die Überwachung der finanziellen Aktivitäten des Vereins. Dazu führen sie vor jeder ordentlichen Hauptversammlung eine Kassenprüfung in Zusammenarbeit mit dem Kassier durch.


§ 10 Ordnungsbestimmungen


Sämtliche Vereinsangehörige unterliegen der Ordnungsgewalt des Vereins. Sie wird durch den Vorstand ausgeübt.
Ordnungsmaßnahmen sind:
1. der Verweis
2. die Verwarnung
3. der Ausschluß
Die Ordnungsmaßnahmen können gegen jedes Vereinsmitglied ausgesprochen werden, welches sich gegen die Satzung, das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins oder der Verbände gemäß § 4 vergeht. Es bestehen die Rechtsmittel nach Maßgabe von § 5 Absatz II Buchstabe c.
§ 11 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur eine Hauptversammlung beschließen, auf deren Tagesordnung die Beschlußfassung über die Vereinsauflösung angekündigt ist. Der Auflösungsbeschluß bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen ordentlichen Mitglieder.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Entsprechendes gilt für einen Entzug der Rechtsfähigkeit.
Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.


§ 12 Inkrafttreten


Diese Satzung tritt mit dem Beschluß der Hauptversammlung vom 10. März 1982 in Kraft.

 

Mitgliedsbeiträge

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